Neue Bücher

Sonja Ulrike Klug Zauberer des Zirkels thDenken (und bauen) lernen wie im Mittelalter. Nach Aussagen vieler Bau- und Kunsthistoriker sollen im Mittelalter für die Planung der romanischen und gotischen Kirchen Architekturzeichnungen angefertigt worden sein. In Wahrheit aber wurden bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts nur relativ wenige Baupläne gefunden. Wo ist die Mehrheit der Zeichnungen abgeblieben? Sind tatsächlich mehrere tausend Pläne bedeutender Bauten in ganz Europa vernichtet worden oder im Laufe der Zeit verloren gegangen? Oder hat es sie vielleicht gar nicht gegeben?

Ernst Heimes Ich habe immer nur den Zaun gesehen thSuche nach dem KZ-Außenlager Cochem. Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe.
"Ernst Heimes gelang es, das unfassbar Schreckliche der Vergangenheit zu entreißen und gegenwärtig zu machen, auch wenn es vielleicht dem einen oder anderen unbequem sein mag. Er durchbrach die Mauer des Schweigens und brachte Licht in die dunkelste Zeit des Nazi-Terrors. Ein Buch, das erschüttert, aber das man unbedingt lesen sollte." (Walter Gattow, Rhein-Zeitung 1992)
"Mit Ernst Heimes wirkt ein Schriftsteller unter uns, der mit leiser

Florian Haymann Stefan Ktz Wilhelm Mseler Runde Geschichte thAuch heute noch vermitteln Münzen Botschaften, die weit über den reinen Zahlwert hinausgehen. Wer genau hinsieht, kann diese Informationen ohne Weiteres entschlüsseln, denn die Bilder und Symbole sind uns Europäern seit Jahrhunderten vertraut. – In diesem Buch werden die Münzen zum Sprechen gebracht. Die sorgsame Auswahl historisch bedeutsamer Geldstücke erlaubt es, Schlüsselereignisse, Wendepunkte und Entwicklungsbahnen in der europäischen Geschichte durch das Brennglas der Münze zu betrachten.

Udo Hinnerkopf Aussteiger unter Segeln thEin Skipper erinnert sich an seine Begegnungen und Gespräche mit den Abenteurern und Aussteigern unter Segeln: Mit Träumern und Chaoten, Querköpfen und Utopisten – und auch vielen sehr Vernünftigen.
Nach mehr als vierzig Jahren Leben auf Booten blickt er zurück auf das, was er in den Buchten und Häfen erzählt bekam. Von den Rumtreibern und Getriebenen, den Philosophen und den Spinnern, mit denen er im Cockpit einer mehr oder weniger aufgeräumten Yacht oder auch unter Deck in

Michel Dvoluy Wagen wir endlich die Vereinigten Staaten von Europa thEin Aufruf!
Es wird höchste Zeit, dass wir dem Niedergang der europäischen Idee eine Perspektive entgegensetzen, die uns aus dem einzelstaatlichen Durcheinander herausführt.
Es ist stets das gleiche Klagen über das Versagen Europas, dem man aber gleichzeitig gar nicht die Macht geben will, seine Aufgaben zu erfüllen.
Europa hat keine eigenen Finanzen, hat keine eigene Wirtschaftspolitik, hat keine eigene Armee, hat keine

Hubertus Becker Globale Nomaden Süden thDrogenschmuggel übers Mittelmeer. »Globale Nomaden – Süden« lautet der erste von vier Bänden des Autors Hubertus Becker, der als Mitglied einer internationalen Bande von Schmugglern aufgeschrieben hat, wie es ihm und seinen Komplizen in den Siebzigerjahren gelang, trotz Ronald Reagans erklärtem Drogenkrieg, trotz DEA, FBI und Interpol die Märkte in den Metropolen Europas und Amerikas mit Haschisch, Kokain und Opiaten zu versorgen. Der weitgehend dokumentarische Roman führt die Leser in Weltgegenden, in denen die Menschen

Gisela Bohnstedt Hannon Der Vogelnarr th»Der Vogelnarr« erzählt die Lebensgeschichte von Joseph Wolf, einem Bauernjungen, der als Mathias Wolf in einem der kleinsten Dörfer des Maifeldes, in Mörz, geboren wurde. Der talentierte Junge sollte als Erstgeborener den Hof übernehmen. Was ihn von klein auf aber wirklich interessierte, waren die wilden Tiere seiner Umgebung. Wann immer er Zeit fand, beobachtete und zeichnete er sie. Oft gab es deshalb Auseinandersetzungen mit dem Vater. Statt die Feldarbeiten zu erledigen, malte er lieber die Raben auf dem Acker, wurde als »Vogelnarr« beschimpft und

Monika Littau Die sehende Sintiza thOktober 1899. Mitten in der Natur wird ein Mädchen geboren. Die Eltern nennen es laut Taufurkunde Margarethe. Ihr Rufname aber ist Buchela, denn geboren wurde sie unter einer Buche.
Die Buchela war eine Sintiza, war Fahrende und Sesshafte, war Hausiererin, Wahrsagerin, psychologische Beraterin. Im Nationalsozialismus wurde ihre Familie verfolgt, inhaftiert, deportiert und ermordet. Aber in der Nachkriegszeit machte ihre Vorhersage des Wahlsiegs von

Peter Wierichs Mosel Winzer Intriganten thDie Revolution von 1848 ist gescheitert, aber ihre Auswirkungen sind noch überall spürbar: Ehemalige Aktivisten werden verfolgt, längst geschlossene Akten wieder geöffnet und auch harmlose freiheitliche Regungen gnadenlos unterdrückt. Bei einem Fluchtversuch kommen die Verlobte des Dorfschulmeisters Alexander Martini und ihr Bruder in der von einer Sturmflut aufgewühlten Mosel ums Leben. Dazu wird der Schulmeister von einem engstirnigen Dorfpfarrer schikaniert und in seiner beruflichen Existenz bedroht. Und erneut

Maddalena Webber Der Tod ist nicht allein zum Sterben da thEine Gen-Tomate, die dauerhaft frisch ist und schmeckt wie aus dem eigenen Garten. Ein Milliarden-Geschäft. Dafür lohnt sich offensichtlich alles. Auch Mord.
Maria Könix, eine erfolgreiche Werberin, will die Zeichen der Wahrheit erst nicht wahrhaben und wird schließlich zur Jägerin und Gejagten – Mithelferin des ermittelnden Kommissars, aber auch Mittäterin. Ihr Plan ist so fein gesponnen, dass sie sich selbst und – unbeabsichtigt – einen weiteren »Unschuldigen« darin verstrickt. Am Ende sind alle irgendwie schuldig geworden.

Michael W. Caden Die Drckerknigin thWesterwald-Krimi.
Eine junge Frau flüchtet aus der Hölle ihres Familien­verbundes, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen und gerät dabei in eine zerstörerische Maschinerie aus Erniedrigung und Gewalt.
Auf ihrer Suche nach Wärme und Geborgenheit betritt sie eine menschenverachtende Welt aus Lügen, Intrigen und grenzenloser Gier nach Profit. Dabei wird sie zu einer fremdgeführten Schachfigur in einem

Scholle. Die Ausstellung thInnenstadt.Kunst.Projekt. − Das Buch dokumentiert in Bildern eines der wichtigsten und erfolgreichsten Kulturprojekte des Jahres 2019 in Trier. Es handelt sich um eine spartenübergreifende Zusammenarbeit von Kunstschaffenden aus den unterschiedlichsten Bereichen. Entstanden ist ein künstlerischer Stadtrundgang in neun Stationen quer durch die Innenstadt, von der Tuchfabrik im alten Weberviertel bis zum römischen Stadttor am anderen Ende der

Thomas Galli Knast oder Heimat thErzählungen von Recht und Unrecht. »Als Baris in Deutschland ankam und um Asyl bat, da wusste er noch nicht, was er alles tun musste, um einer Steinigung im Iran zu entgehen.«
Der »kriminelle Flüchtling« ist ein oft instrumentalisiertes Feindbild unserer Zeit.
Thomas Galli arbeitet als Rechtsanwalt und ehemaliger Gefängnisdirektor seit vielen Jahren auch mit straffällig gewordenen Geflüchteten. Im vorliegenden Buch erzählt er ihre Geschichten und

Hubert vom Venn Ein Schuss verhallt in Ewigkeit thNusseleins siebter Eifel-Fall.
Hubert vom Venn war noch minderjährig, als er bei einer Tageszeitung die Ausbildung zum Journalisten begann. Er arbeitete sieben Jahre als Redakteur, ehe er über den Job eines Radio-Gagschreibers Kabarettist und später auch Theaterleiter und Hörfunk-Chefredakteur wurde. Der Autor hat bisher 25 Romane, Krimis und Kurzgeschichten-Sammlungen über die Eifel geschrieben. Hubert vom Venn ist seit 2010 Gewerkschaftsvorsitzender des »Bezirksverein Aachener Presse« im »Deutschen Journalisten Verband«.

Sigrid Ladwig Selten kehre ich zurck thEin Lebensroman über Leonardo da Vinci.
Wie kein anderer erfüllt er die Vorstellung eines Universalgenies. 2019 hat sich Leonardo da Vincis Tod zum 500. Mal gejährt. Anerkennung und Erfolge wechseln in seinem Leben mit etlichen brachliegenden und gescheiterten Projekten, sodass er trotz umfangreich erhaltener Studien und Notizen damals wie heute als außerordentlich rätselhafter Mensch erscheint.
In episodischer Form werden Blitzlichter auf Leonardos Leben geworfen, verbunden